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15. Oktober 2013, Pressemitteilung: Drei Jungunternehmer aus der Region bauen Kino in Nidda

3,5 Mio. Euro Projekt in den Startlöchern
Steffen Presse, Sebastian Weiß und Joram Gornowitz aus Nidderau haben am Montag im Beisein von Bürgermeister Hans-Peter Seum über den bevorstehenden Baubeginn ihres Kinos in der Stadtmitte von Nidda informiert.
Die Gesamtfinanzierung des Projektes steht, das 2.700m² große Grundstück wurde im September gekauft und die Baugenehmigung erwarten die drei Gesellschafter der Quantum Kino GmbH in den nächsten zwei Wochen.

Es soll noch in diesem Jahr losgehen
Anfang November sollen die Gebäude auf dem ehemals städtischen Grundstück am Kreisel in der Bismarckstraße weichen, bevor Mitte November die Bagger rollen können. Der Bau wird etwa sieben bis neun Monate in Anspruch nehmen. Je nach Witterung also könnte die Eröffnung des Kinos im August oder September 2014 erfolgen. Es wäre dann eines der modernsten in Deutschland. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 3,5 Mio. Euro. „Ein ehrgeiziges Projekt, wenn man die Branche und den Standort bedenkt. Hinzukommt, dass wir recht junge Existenzgründer sind“, erläutert Presse und führt aus, dass der Status Quo ohne die Unterstützung der Stadt Nidda keinesfalls zu erreichen gewesen wäre. „Besonders das Engagement von Bürgermeister Seum ist hervorzuheben, er hat sehr für die Umsetzung des Projektes gekämpft.“ Dieser zeigt sich erfreut, „dass es nun endlich losgehen könne“ und gibt das Lob an die Gremien weiter, bei welchen er sich ausdrücklich für die konstruktive Mitarbeit bedankt.

Perfektes Kino-Erlebnis für Nidda und die Region
560 Sitzplätze verteilt auf fünf Säle, ein großzügiges Foyer sowie eine gemütliche Lounge sind Bestandteil der Planungen. „Aus unserer Sicht die optimale Größe für Nidda und das weitläufige Umland“, erklärt Weiß. Das nächste vergleichbare Kino sei immerhin fast 40 Autominuten entfernt. Klimatisierte Säle, neueste Projektions- und Tontechnik und beste Sicht von allen Plätzen dank aufsteigender Sitzreihen sind fest vorgesehen. Hochmoderne 4K-Projektoren sollen dabei für besonders scharfe Bilder sorgen und im Zusammenspiel mit 3D-Objektiven ein einzigartiges Filmerlebnis garantieren.
Das Kino soll aber mehr werden als eine reine Abspielstätte. „Persönlicher Service in familiärer Atmosphäre sowie ein Programmangebot für alle Altersgruppen, von Kindern bis ins Seniorenalter, sollen das Kino in Nidda zu einem Ort der Zusammenkunft für Jedermann machen“, erläutert Gornowitz. „Natürlich dürfen die Hollywood-Blockbuster nicht fehlen, jedoch werden jede Woche auch anspruchsvolle Filme gezeigt.“ Dank der neuen Technik sind sogar Opern-Übertragungen live möglich, eine Bühne in einem der Säle erweitert die Möglichkeiten. „Kabarett oder Lesungen sollen unser Angebot abrunden“, so Gornowitz.
Zum Schluss zeigen die Unternehmer Pläne vom Erdgeschoss sowie eine 3D-Außenansicht und geben sich zuversichtlich, mit ihrem Vorhaben Menschen aus Nidda und dem Umland in Zukunft bestens unterhalten zu können, trotz oder gerade aufgrund ihres noch recht jungen Alters.

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