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Der Vulkan Lebt - Iii.teil

"Der Vulkan lebt - III.Teil" - Die Krönung der Trilogie

Zwei Jahre nach dem Start seines letzten Naturfilms "Der Vulkan lebt II. Teil", der mit großem Erfolg in vielen hessischen Kinos lief - davon alleine acht ausverkaufte Veranstaltungen im LUMOS-Kino in Nidda - hat den über unsere Region hinaus bekannten Lauterbacher Filmemacher Rudolf Dietrich nicht davon abgehalten, einen weiteren aktuellen Naturfilm zu drehen, den er am 7. Februar 2019 im LUMOS-Kinos in Nidda und am 8. Februar 2019 im Lichtspielhaus Lauterbach als Filmpremiere vorstellen möchte. Danach folgen in den Kinos öffentliche Filmveranstaltungen. Bei allen Vorstellungen wird der Filmemacher persönlich anwesend sein und sich den Fragen und Diskusionen des Publikums stellen.

Auch diesmal dreht sich wieder alles um den herrlichen Vogelsberg mit seinem Tier- und Pflanzenreichtum. Dennoch unterscheidet sich dieser Film von Teil I und II erheblich. Teilweise in Ultra HD aufgenommen, inhaltlich aktuell ausgerichtet, fachlich, kritisch kommentiert und technisch auf höchstmöglichem Stand bearbeitet, präsentiert sich diese Naturdokumentation noch professioneller als alle seine bisher gezeigten Filme.

Geblieben ist die Begeisterung und Liebe des Filmemachers zur Natur und zum Vogelsberg. Mit faszinierenden Aufnahmen zeigt Dietrich nicht nur die Schönheit, Vielfalt und Kreativität der Natur, sondern er versucht auch die Bedeutung, den Wert und die wichtigen Vernetzungen der unscheinbaren und oft unbekannten Lebewesen zum großen Ganzen zu erklären und mit ausgewählten Kameraeinstellungen verständlich zu dokumentieren. Seine Naturfilme zeigen nicht nur Dietrichs Respekt für die Natur als Ganzes, sondern vermitteln auch seine Bereitschaft, persönliche Verantwortung zu übernehmen.
Kritiker unter den Zuschauern bestätigten Rudolf Dietrich zwar stets die Schönheiten der Natur in Bildern und Tönen trefflich eingefangen zu haben, bemängeln aber auch, dass er bisher zu wenig auf die von Menschen verursachten Veränderungen, Schädigungen und drohenden Gefahren für Mensch, Umwelt und Natur in seinen Filmen eingegangen sei. Dazu erklärte der Filmemacher, dass es ihm zunächst einmal wichtig erschien, Menschen für das Schöne und Erhabene der Schöpfung zu begeistern und wieder näher an die Natur heranzuführen. Erst wenn dies gelingt, kann man die Menschen auch für den dringend notwendigen Schutz der Natur ansprechen und durchaus überzeugen.

Dennoch ist Dietrich in seinem neuen Streifen den Anregungen seiner Kritikern entgegengekommen und hat ganz aktuell unter anderem das katastrophale Bienen- und Insektensterben thematisiert. Auch die befürchtete schon bald mögliche Einwanderung der aus Nordamerika stammenden Grauhörnchen in unsere Wälder, hat der Filmemacher und Naturschützer untersucht , kritisch beleuchtet und zu einem wichtigen Bestandteil seines Filmes gemacht.

Viele interessante Themen mit seltenen Filmaufnahmen über die herausragende Bedeutung der Wildbienen, die unglaubliche Unterwasserwelt unserer heimischen Gewässer, das "Mitternachtskonzert" der Laubfrösche, gerade lebend geborene Blindschleichen, die gelungene Rückkehr des heimischen Edelkrebses, die erstaunlichen Entwicklungen verschiedener Tierpopulationen, bis hin zu den im Vogelsberg lebenden drei Pelztierarten, spannt Dietrich einen großen, interessanten filmischen Themenbogen. Seine Moderation über das von ihm gefilmte artenreiche Leben auf dem erloschenen Vulkan ist informativ, kurzweilig, humorvoll und auch für jüngere Kinobesucher verständlich und nachvollziehbar. Dieser beeindruckende Vogelsbergfilm dürfte die Krönung seines filmischen Schaffens sein.